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Elektrokardiogramm – EKG

Das Ruhe-EKG die der Registrierung der normalen Spannungskurven am Herz und erlaubt so Rückschlüsse auf den Herzrhythmus oder auch akute Zeichen eines Herzinfarkts. Es kann sich sehr schnell verändern und stellt daher eine Momentaufnahme dar. Deshalb wird das EKG häufig wiederholt.

Das Belastungs-EKG ist eine weiterhin sehr hilfreiche Untersuchung, wenn man sie richtig einsetzt. Bei guter Durchführung erhält man wertvolle Aussagen über die Belastbarkeit, den Trainingszustand und das Blutdruckverhalten unter Belastung. Außerdem kann der Herzrhythmus unter Belastung beurteilt werden, z.B. wenn es darum geht ob ein Schrittmacher gebraucht wird. Das Belastungs-EKG wird auch häufig zum Nachweis von Durchblutungsstörungen am Herzen eingesetzt, wobei es dabei weniger empfindlich ist als z.B. die Stressechokardiographie. Es kann aber dabei gute erste Hinweise zur Risikoeinschätzung geben.

Das Langzeit-EKG über in der Regel 24 h dient der Aufzeichnung von anfallsartigen Rhythmusstörungen wie z.B. Vorhofflimmern, Aussetzern oder Pausen. Bei uns wir das Langzeit-EKG durch den Kardiologen selbst ausgewertet und die Ergebnisse bewertet, was aus unserer Sicht Vorteile gegenüber einer maschinellen Auswertung bietet.

Das EKG wurde von Willem Einthoven 1906 als „Tele-Kardiogramm“ beschrieben und erlebte wenige Jahre später den Durchbruch in der Klinik.