Verfügbar in Bitburg und Trier. Das Belastungs-EKG ist eine weiterhin sehr hilfreiche Untersuchung, wenn man sie richtig einsetzt. Bei guter Durchführung erhält man wertvolle Aussagen über die Belastbarkeit, den Trainingszustand und das Blutdruckverhalten unter Belastung. Außerdem kann der Herzrhythmus unter Belastung beurteilt werden, z.B. wenn es darum geht ob ein Schrittmacher gebraucht wird. Das Belastungs-EKG wird auch häufig zum Nachweis von Durchblutungsstörungen am Herzen eingesetzt, wobei es dabei weniger empfindlich ist als z.B. die Stressechokardiographie. Es kann aber dabei gute erste Hinweise zur Risikoeinschätzung geben.
Liste unserer Leistungen
Lungenfunktionsprüfung in einer speziellen Untersuchungskabine zur genauen Bestimmung der Lungen- und Atemvolumina.
Die Herzultraschall-Untersuchung in Ruhe ist der Standard zur Beurteilung von Herzgröße, Pumpfunktion und Funktion der Herzklappen. Die Untersuchung wird bei freiem Oberkörper in Linksseitenlage durchgeführt. Dadurch liegt das Herz besser der Brustwand an und läßt sich besser untersuchen. Die Untersuchung ist in der Regel nicht schmerzhaft oder unangenehm. Die Untersuchung dauert etwas 10 Minuten und ist natürlich abhängig von der individuellen Schallbarkeit des Patienten. Man muß für die Untersuchung nicht nüchtern sein und erhält im Normalfall keine Medikamente, die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.
Die Stressechokardiographie untersucht das Herz während einer Belastung. Dazu muß der Patient wie beim Belastung-EKG auf einem Liegefahrrad mit steigender Belastung treten. Dabei werden zu mehreren Zeitpunkten Herzultraschall-Aufnahmen gemacht. Dabei wird hauptsächliche die Funktion der linken Herzkammer, aber auch die Klappenfunktion untersucht. Somit können Funktionsstörungen und Durchblutungsstörungen erkannt werden. Die Untersuchung hat keine Strahlenbelastung und ist sehr sicher.
Die Schluckultraschallsuchung wird in lokaler Betäubung und mit leichtem Beruhigungsmittel durchgeführt. Man muß für die Untersuchung nüchtern sein. Die Ultraschallsonde wird dabei wie bei der Magenspiegelung in die Speiseröhre eingeführt, was etwas unangenehm sein kann aber meist problemlos gelingt. Dann wird das Herz je nach Fragestellung untersucht, was ca. 1o Minuten dauert. Typische Fragestellungen sind die Suche nach Gerinnseln oder Emboliequellen, Veränderungen der Herzklappen oder angeborene Herzfehler. Auf Grund des Beruhigungsmittels ist man danach nicht fahrtüchtig, auch wenn man direkt nach der Untersuchung i.d.R. wach ist.
Diese modernen Schnittbildverfahren ergänzen die Basisdiagnostik.
Im Langzeit-EKG kann man EKG-Veränderungen erkennen, die nur gelegentlich auftreten. Inbesondere anfallsartige Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern werden damit gesucht.
Die Ultraschalluntersuchung der Halsschlagadern („Carotiden“) erlaubt die Erkennung von Ablagerungen und Engstellen. Diese können Ursache von Schlaganfällen sein, lassen aber auch Rückschlüsse auf die Verkalkungswahrscheinlichkeiten an anderen Teilen des Körpers zu.
Die Herzkatheteruntersuchung ist eine minimalinvasive Methode um mittels eines Katheters – ein dünner Kunststoffschlauch von ca 2-3 mm Durchmesser – den Druck im Herz zu messen, Blut und Gewebeproben zu entnehmen und Kontrastmittel in Gefäße gezielt zu injizieren. Die Untersuchung wird heute meist über den Arm durchgeführt und kann in vielen Fällen ambulant erfolgen. Da die Herzkatheteruntersuchung die beste räumliche Auflösung hat und noch weitere Zusatzmethoden wie die Druckdrahtmessung oder intravaskulärer Ultraschall genutzt werden können, ist die Herzkatheteruntersuchung bei vielen Fragen weiterhin das Verfahren mit der größten Genauigkeit. Außerdem kann im Rahmen der Untersuchung ggf. auch schon die Therapie (z.B. mit Stents) erfolgen. Die Untersuchung ist für die meisten Patienten weitgehend schmerzfrei und erfordert keine Narkose.
Wir führen Schrittmacher-Nachsorgen von Geräten der Hersteller Abbott, Biotronik, Boston Scientific und Medtronic durch. Außerdem begleiten wir Schrittmacherimplantation von der Indikationsstellung, Implantation, Nachsorge bis zum Aggregatwechsel.
Auf Grund der vorliegenden Erfahrung sind wir auch zum Zweitmeinungsverfahren für die Herzschrittmachertherapie zugelassen.
In Vorbereitung
Die Stressechokardiographie kombiniert das Belastungs-EKG mit der Echokardiographie. Dadurch kann ohne jeglische Strahlenbelastung die Herzleistung unter Belastung, Klappenfehler und vor allem Durchblutungsstörungen nachgewiesen werden. Voraussetzung ist allerdings eine gute Schallbarkeit.
Mittels moderner TEE-Sonden können wichtige Strukturen im Herzen, wie z.B. die Herzklappen sehr detailreich und auch in Echtzeit-3D dargestellt werden. Dadurch daß die Speiseröhre direkt hinter dem Herz verläuft, gibt es dabei keine störenden Rippen oder Luft als Störfaktor. Das TEE ist sowohl zur Diagnosestellung, aber auch insbesondere zur Planung von Operationen und Kathetereingriffen notwendig. Dadurch können wir wichtige Vorarbeit leisten und die Zeit im Krankenhaus entsprechend verkürzen. Die Untersuchung erfordert eine lokale Betäubung sowie ein Beruhigungsmittel, daher müssen die Patienten nüchtern zum Termin erscheinen. Am Untersuchungstag besteht keine Fahrtüchtigkeit. Lassen Sie sich bitte Abholen. Wenngleich die Untersuchung nur ca. 10 Minuten dauert, sollten sie wegen der Nachüberwachung bis zu 2 h Aufenthalt planen.
Die Röntgen-Untersuchung des Brustkorbs ermöglicht bei geringer Strahlenbelastung die Beurteilung der Lungen bzgl. Verschattungen, Flüssigkeitsansammlungen oder Raumforderungen. Außerdem kann auch die Herzgröße und die Rippen untersucht werden. Deshalb ist die Röntgen-Thorax Untersuchung bei Brustschmerzen, Luftnot oder Husten manchmal notwendig.
Wenn notwendig können wir ein breits Spektrum von Laborbestimmungen bei Ihnen veranlassen. In der Praxis verfügbar ist eine Blutgasanalyse sowie Schnelltests bzgl. Herzmuskelschaden (Troponin).
Bei der NO-Bestimmung in der Ausatemluft misst man den Gehalt von Stickstoffmonoxid (NO), einem Gas, das bei Entzündungen in den Atemwegen vermehrt entsteht. Die Untersuchung ist einfach, schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Sie atmen dafür tief ein und pusten anschließend gleichmäßig und ruhig in ein spezielles Mundstück eines Messgeräts.
Eingesetzt wird die Messung vor allem bei Asthma, um festzustellen, ob eine Entzündung der Atemwege vorliegt oder wie gut die Behandlung wirkt. Ein erhöhter NO-Wert spricht für eine aktive Entzündung, ein niedriger Wert eher für gut kontrollierte Atemwege.
Die Ergebnisse sind sehr hilfreich bei der Therapiesteuerung. Leider übernehmen die Krankenkassen diese Bestimmung aktuell nicht.
Die Spiroergometrie – auch kardiopulmonaler Belastungstest (CPET) genannt – kombiniert eine standardisierte Belastung mit der kontinuierlichen Analyse von Atemvolumina, Ein- und ausgeatmeten Gase und den üblichen Parametern des Belastungs-EKG. Außerdem kann eine Laktat- und Sättigungsbestimmung im Blut ergänzt werden. Die Untersuchung ist sehr hilfreich bei unklarer Belastungsdyspnoe.
Schlafstörungen spielen sowohl bei pneumologischen als auch bei kardiologischen Patienten eine Rolle. Nächtliche Atemaussetzer führen zu hohem Blutdruck, erhöhen das kardiovaskuläre Risiko und führen zu Tagesmüdigkeit. Wir bieten eine Erstuntersuchung (Screening) mit ambulanten Geräten an und unsere Pneumologen versorgen OSAS -Patienten mit entsprechenden Atemhilfen.